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Die Holzschwelle:

Holzschwellengleis

Die Schwellen aus Holz bestehen heutzutage aus Buchen- und Eichenholz. Die mechanische Beanspruchung und ihre geringen Widerstandskraft führten dazu, das man Weichholzschwellen heute nicht mehr verwendet. Eine Holzschwelle soll nach einer Imprägnierung eine Lebensdauer von 30 – 45 Jahre aufweisen. Das Holz ist im Gleis was sich draußen befindet, ständig wechselnder Feuchtigkeit und Trockenheit ausgesetzt. Sie sollten daher einen Schutz gegen Fäulnis und damit zur Verlängerung ihrer Liegedauer und Lebensdauer mit einem wasserabweisenden und gegen Holzschädlinge wirkenden Mittel getränkt werden.
Sie sollten keine Verdrehung, Fäulnis, Querkrümmung und Pilzbefall besitzen.
An Schwellen mit Rissbildung schlägt man Bandstahlklammern in das Hirnholz ein oder man umwickelt sie mit sogenannten Bandagen. Heute verwendet man schon im Vorfeld Schwellenkopfplatten, die das Holz zusammenhalten.

Schäden an Holzschwellen können mit der Zeit auftreten. Hierbei handelt es sich um Längsrisse, Durchdrehen der Befestigungsmittel und Druckbelastung der Rippenplatten.

Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • geringes Gewicht von Holz
  • gutes elastisches Verhalten bei Beanspruchung
  • gute Isolierfähigkeit des Signalstroms
  • Aufarbeitung im Gleis ist jederzeit möglich
  • schnelle Auswechslung ist ist sogar in kurzen Betriebspausen möglich

Nachteile:

  • riss anfällig bei Beanspruchung und Feuchtigkeit
  • durch Witterung stark fäulnisanfällig
  • geringe Lebensdauer bei Ausseneinsatz
HolzschwelleHolzschwelle 2

Quelle: Beschreibungen und Bilder von Thorsten Schaeffer

 
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