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Schienenbefestigungsmittel:
Die Schwellenschraube:
Schwellenschrauben werden zur direkten oder indirekten Schienenbefestigung der Schiene mittels verschiedener Oberbauarten auf Holz- oder Betonschwellen verwendet.
Die Längen der Schwellenschrauben liegen zwischen 110 mm bis 180 mm. Die Schwellenschraube besitzt ein Gewinde aus Holz und wird für Holz- und Betonschwellen verwendet. Früher bei den Länderbahnen gab es eine quadratische Form des Kopfes, die Schwellenschrauben des Reichsbahnoberbaus (Oberbau K) haben jedoch eine rechteckige Kopfform und diese hat sich auch in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt. Durch die konische Form des Schaftes unterhalb des Kopfes der Schraube presst sich das Gewinde des Schraubenhalses beim Eindrehen fest in die Löcher und die Holzfasern ein. Die Schwellen müssen aber vorgebohrt werden, die Größe der Vorbohrung unterscheidet sich darin, ob es sich um eine Hartholz- oder Weichholzschwelle handelt.
Bei einem Walzvorgang wird das Gewinde der Schwellenschrauben am glühenden Schaft hergestellt. Die normalen Schwellenschrauben bleiben nach der Herstellung ohne besonderen Rostschutz, man kann sie aber auch mit einem Mittel gegen Rosten (Verzinken) versehen (siehe Bild unten).
Schwellenschraube Ss 5: Länge 150 mm, Gewicht 0,543 kg:
Schwellenschraube Ss 7: Länge 180 mm, Gewicht 0,636 kg:
Verzinkte Schwellenschraube Ss 5 für Stromschienenbau (U-Bahn):
Quelle: Beschreibungen und Bilder von Thorsten Schaeffer
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