Taktver­fahren

Bilder mit Genehmigung von Plasser&Theurer
Jochverlegemaschine JVK 1200
© Plasser&Theurer

Auch dort, wo lokale Verhältnisse, wirtschaftliche Überlegungen oder systemgegebene Notwendigkeiten verlangen, dass Gleisneu- oder -umbauten nach traditionellen Methoden durchgeführt werden sollen, konnte Plasser & Theurer neue Impulse setzen. Bereits 1971 wurde für die Indian Railways der SUZ 2000 I entwickelt und gebaut, ein kombiniertes Verfahren mit Portalkranen und Schwelleneinzelverlegung. Insgesamt sechs Einheiten dieser Baureihe kamen bei den Indian Railways zum Einsatz. In den Jahren 1982 und 1983 baute Plasser India 30 Jochverlegekräne zur Gänze in Indien.

Für die Gleisverlegung an der afrikanischen Westküste wurde der WAPS entwickelt und in Einsatz gebracht, eine Kombination von Auslegerkran und einem elektrischen Abbrennstumpfschweißaggregat.
Auch für den urbanen Bereich mit seinen speziellen Problemen wie engen Radien und engem Lichtraumprofil wurde in Zusammenarbeit mit den Budapester Verkehrsbetrieben ein Jochverlegekran entwickelt, der seit 1979 mit bestem Erfolg eingesetzt wird.

Das Portalkran-System:

Das von Plasser & Theurer entwickelte Portalkranverfahren PK kann mit einem einzelnen Portal Gleisjoche bis 13 Meter, mit zwei Portalen Gleisjoche bis 18 Meter aus- oder einbauen. Dabei werden die beiden Portalkrane mit einem Hebebalken verbunden. Die Portalkrane fahren dabei auf den seitlich vorgelagerten Neuschienen oder auf Hilfsschienen. Aber auch Portalkrane mit Einzelschwellen-Verlegeeinrichtungen stehen zur Verfügung.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung ist Plasser & Theurer in der Lage, maßgeschneiderte Verlegesysteme anzubieten, die sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen im beabsichtigten Einsatzbereich optimal erfüllen.  

Bild mit Genehmigung von Plasser&Theurer
Portalkrananlage gesenkt
© Plasser&Theurer

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Portalkrananlage gehoben
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