Schienen­bohr­ma­schinen

In Weichen und bei Stoßgleisen sind die Bohrungen für die Befestigung der Laschen teilweise vor Ort auszuführen. Die Bohrungen werden größenteils waagrecht im bereits verlegten Gleis ausgeführt. Der Durchmesser der Löcher kann bis zu 38 mm betragen. Für die Verlaschung von Gleisen ist es notwendig jeweils bis zu vier Löcher in Reihe in gleicher Höhenlage und mit vorgegebenem Abstand zu bohren. Um die exakte Ausrichtung der Bohrmaschine zu garantieren, werden Mehrloch-Bohrlehren verwendet. Durch sie ist es möglich die präzisen Bohrabstände einzuhalten

Geeignete Bohrmaschinen werden am Markt in unterschiedlichen Variationen angeboten. Entweder mit Benzinmotor oder als Elektrobohrmaschine, für die ein Aggregat erforderlich ist, neuere Versionen sind mit Akku-Antrieb erhältlich. Die Maschinen unterscheiden sich auch bei der Einbringung der Bohrkühlmittel.

Benzinmotor

Schienenbohrmaschine mit Benzinmotor und Kühlmittelzufuhr
© Robel Bahnbaumaschinen GmbH
  • Universell einsetzbar 
  • Bohrzeit abhängig von Durchmesser und Schienenform
  • 30-60 s pro Bohrung
  • Manueller Vorschub
  • Einmann-Bedienung
  • Kühlmittelführung durch Bohrspindel und Bohrer  

Elektromotor

Schienenbohrmaschine mit Elektroantrieb und Kühlmittelzufuhr
© Robel Bahnbaumaschinen GmbH
  • E-Motor reduziert die Bohrzeit
  • 20 s pro Bohrung  
  • Geräusch- und vibrationsarm
  • Keine Emission durch Benzinmotor
  • Einmann-Bedienung
  • Handvorschub  
  • Wartungsarm   
  • 40 Bohrungen (∅ 32mm) pro Ladung