Schienen­stoßbrücken

Schienenstoßbrücken werden an den schwebenden Stößen beim Oberbau auf Holzschwellen eingebaut. Sollte eine Stoßbrücke zusätzlich angebracht werden, dann werden benötigt, zwei Fußklammern, einer Keilplatte und vier lange Kuppelschrauben mit doppelten Federringen.
Die Fußklammern umfassen den Schienenfuß und die Keilplatte und werden durch die Kuppelschrauben verspannt. 
In der Mitte der Keilplatte befindet sich unter der Schienenstoßlücke ein Langloch, damit das Regenwasser ablaufen kann und die Bildung von Rost eingedämmt wird. 
Die zwischen dem Schienenfuß und der Keilplatte vorhandenen Kuppelschrauben sind vierkantig ausgebildet, was ein Drehen der Schrauben verhindern soll. Die Kuppelschrauben werden wechselweise angebracht, d. h. die Schrauben werden abwechselnd von links und rechts eingesetzt (siehe erstes Bild).
Beim Befestigen ist es wie bei den Laschen sehr wichtig, diese von innen nach aussen festzuziehen, damit innerhalb der Verbindung keine Spannung auftreten.  

Bilder der Schienenstoßbrücke

Hier im eingebauten Zustand:

von Thorsten Schaeffer
© Thorsten Schaeffer

von Thorsten Schaeffer
© Thorsten Schaeffer

Passende Fachliteratur zur Bahninfrastruktur finden Sie hier:

The Basic Principles of Mechanised Track Maintenance

This book is dedicated to the many people involved in the day to day planning and performance of track maintenance activities. Providing a practical approach to everyday challenges in mechanised track maintenance, it is not just intended as a theoretical approach to the track system. 
Railways aim at transporting people and freight safely, rapidly, regularly, comfortably and on time from one place to another. This book is directed to track infrastructure departments contributing to the above objective by ensuring the track infrastructure’s reliability, availability, maintainability and safety – denoted by the acronym RAMS. Regular, effective and affordable track maintenance enable RAMS to be achieved.

Best Practice Fahrweginstandhaltung - Infrastrukturmanagement

Die Infrastruktur-bewirtschaftung der Eisenbahn weist einen hohen Komplexitätsgrad auf. Dabei kommen Verflechtungen wirtschaftlicher, rechtlicher, politischer und vor allem technischer Art zum Tragen. Ziel der Reihe Best Practice Fahrweginstandhaltung ist es, diese Zusammenhänge in strukturierter Art und Weise für alle Beteiligten zu beschreiben. 
Band 1 Infrastrukturmanagement beschreibt überblicksweise die Aspekte des Infrastrukturmanagements unter besonderer Berücksichtigung des Einheitlichen Europäischen Eisenbahnraums.